Jahrestreffen 2026 in Bad Lindenfels
Bericht: Jochen Behrendt
Fotos Copyright ©2026 Christian Reppe
Das Alexandra-Wochenende begann wieder wie üblich mit der Anreise des Vorstandes und einiger Gäste am Freitag, den 08.05.2026. Zur Freude aller konnte dieses Mal wieder unser Ehrenmitglied Marleen Zaus (Cousine von Alexandra) am Treffen teilnehmen.
Nachdem alle ihre Unterkunft bezogen hatten, begaben sich Michael Rasig und Christian Reppe zum lokalen Radiosender „Achja-Radio“ (wird werbefrei von Rentnern als Hobby betrieben) zu einer einstündigen Live-Sendung über den Verein und Alexandra. Alle anderen trafen sich im Hotel Restaurant Wiesengrund, Talstraße 3, Lindenfels-Winkel zum gemeinsamen Abendessen, zu dem dann die Beiden nach der Radio-Sendung noch hinzukamen.


In einer anschließenden gemütlichen Runde im Hotel Waldschlösschen ließ man den Tag ausklingen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am 09.05.2026 stand freie Zeit zur Verfügung, die jeder unterschiedlich nutzte. Michael und ich erkundeten die Stadt Lindenfels und gingen in Richtung der Burg, in deren Nähe sich auch das Drachenmuseum, welches für unseren Besuch mit Führung für den Sonntag anstand.
An diesem Wochenende gab es auch noch auf der Burg ganz zufälligerweise einen Mittelaltermarkt mit einem Schottisch-Keltischen Hintergrund, der ebenfalls von einigen Mitgliedern besucht wurde. Ausgerichtet wurde er zum 100-jährigen Bestehen des Vereins „Highlander e.V. Weinheim“.
Das Programm beinhaltete Dudelsack-Musik und tänzerische Darbietungen in entsprechenden Kostümen des Mittelalters.

Lindenfels ist ein schöner Ort im Odenwald mit einer Vielzahl an Fachwerkhäusern und historischen Bauten, bei dem seine Hochkonjunktur als Heilklimatischer Kurort aber im Laufe der Jahre etwas rückgängig wurde. Michael traf es passend mit den Worten: „Lindenfels hat einen morbiden Charme“:


Nach einem leichten Mittagessen zurück im Hotel Waldschlösschen wurden Vorkehrungen zur Jahreshauptversammlung getroffen. Dafür wurde uns der gemütliche Frühstücksraum – separat von den restlichen Gasträumen – zur Verfügung gestellt.
Relativ pünktlich trafen alle anwesenden Mitglieder zur JHV ein, und so konnten wir zeitnah beginnen. In seinem Jahresbericht erwähnte der Vorsitzende die leider Verstorbenen Yvonne Ziegler-Meyer, Claudio Kuhn und Stefan Polpitz und bat um eine Gedenkminute, zu der sich alle erhoben. Des Weiteren bedankte sich der Vorsitzende für eine großzügige Spende von Marleen Zaus und bei Gabriele Ortwein für die Organisation des Treffens in Bad Pyrmont in 2025, sowie bei Thomas Stoye für die Ausrichtung des Gedenktreffens in Tellingstedt. Die weiteren Punkte der Versammlung können die Mitglieder aus dem Protokoll dazu entnehmen.
Nach ca. einer Stunde war die Versammlung beendet, und man widmete sich dem hervorragenden Kaffee und Kuchen des Hotels.




Man setzte sich raus in die Sonne oder blieb drin, andere gingen noch ein paar Meter durch die Stadt, und um 18 Uhr gab es dann das Abendessen. Hierbei muss die Küche lobend erwähnt werden, denn alles war durchweg sehr gut. Auch die Bedienung, sie hatte zwar reichlich zu tun, aber man kann sagen, sie gaben sich jede erdenkliche Mühe, um allen Gästen gerecht zu werden.
Selbst beim Essen fanden schon rege Gespräche statt, und somit verzögerte sich der Start des Abendprogramms etwas. Jedoch das war ebenfalls kein Problem, man unterhielt sich prächtig weiter, und so gegen 20:30 Uhr ging es zum geplanten Teil des Abends über. Auch hier herrschte die Kommunikation unter den Gästen vordergründig, bis Marleen die Anwesenden mit drei Ordnern konfrontierte, die zum einen sehr viele private Fotos enthielten, aber auch Briefe zwischen Wally, Alexandra, Marleen und ihrer Mutter. Hier hatte Marleen Kopien gemacht, und wer interessiert war, konnte sich bedienen. Im dritten Ordner hatte Marleen alles, was sie so in Sachen Verein hatte, zusammengefasst und zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Wer hier etwas haben wollte, konnte das angeben, und Marleen will es dann so gut es geht duplizieren.
Durch das rege Treiben, den Informationsaustausch und Geschichten, die Marleen erzählte, rückte der Abend immer weiter vor. Daher übersprangen wir so manchen Programmpunkt und kamen zur geplanten Vorführung von Bild- und Ton-Materialien, dargestellt auf einer Leinwand. Der Hotelinhaber hatte uns dazu einen Beamer zur Verfügung gestellt, wir konnten unser Notebook daran anschließen und so einen Film mit Larissa Strogoff, diversen Fotomaterialien, unter anderem von dem Grazer Alexandra-Freund, der uns Fotos geschickt hatte, anschauen. Winfried Irmler hatte diese – wie abgesprochen – auf einem USB-Stick mitgebracht.




Es wurde natürlich reichlich spät (aber auch Marleen hielt bis zum Schluss aus) und so begab man sich dann rechtschaffen müde zu Bett.
Am nächsten Morgen brachen dann die Drachen-Museums-Besucher nach dem üblich guten Frühstück auf und trafen zeitgemäß vor dem Museum gegen 10 Uhr ein.
Der Museumsleiter führte uns dann zuerst einmal in das „Trau-Zimmer“, denn Lindenfels hat dieses – vielleicht bedeutungsvoll – im Drachenmuseum. Hier werden in der Tat durch die Stadt Lindenfels Ehen geschlossen. Sehr schöner Raum.


Nach den ersten Erklärungen zum Museum vom Museumsleiter ging es dann zu den Drachen, welche reichlich im Haus verteilt waren. Sehr imposante Exponate.






Der Besuch im Museum war wirklich sehr beeindruckend. Neben dem „fossilen“ Schädel des T-Rex gab es auch ein lebendes Objekt im Museum, welches sich dort wohl sehr heimisch fühlte unter seiner Wärmelampe.
Zum Schluss trugen wir uns noch in das Gästebuch des Museums ein und fanden uns zum gemeinsamen Mittagessen um 13 Uhr wieder im Waldschlösschen ein.
Auch hier war wieder vordergründig die Unterhaltung der Anwesenden miteinander, der Austausch von Informationen und Erlebnissen, sowie die Geschichten von unserer Marleen, also der Genuss eines stresslosen Treffens ohne Zeitplan.
Man saß daher zwanglos zusammen, auch in kleinen Gruppen und genoss das schöne Wetter, wie auch die kulinarischen Angebote.
Selbst unser Mitglied Charlotte Nyborg aus Saarbrücken kam ja noch nach ihrem Auftritt dort zu dem Treffen. Sie wollte uns unbedingt wieder einmal sehen. Das waren ihre Worte.
Zu guter Letzt möchte ich noch ein paar Impressionen anhängen, zu denen eigentlich jedes Wort zu viel ist, sie sprechen für sich selbst.
In diesem Sinne… Euer Vorstand








